Zen mal genau so wie’s gemeint ist

Da jedesmal, wenn ich hier irgendwas mit “Zen” oder “Buddhismus” tagge, sich hier gleich Leute einfinden, die sich dafür interessieren, selbst Buddhisten sind und hier auch gleich mal alles aus einer ganz furchtbar buddhistischen Perspektive kommentieren (Was mich auch alles ein bisschen freut, ehrlich, aber ich habe meine Hausaufgaben auch gemacht und kenne die ganzen schönen Sprüche, Formulierungen und habe auch die Worte des Buddha, des Dalai Lama und des großen Tufftuff gelesen. Wenn ihr Buddhisten seid und hier mitlest: Mich würden eure Meinungen interessieren, nicht die weisen Worte, die ich in einem beliebigen Buddhismusbuch lesen kann.), möchte ich allen Buddhismus-Interessierten, Buddhisten, Zen-Buddhisten und Nicht-Buddhisten die weisesten Worte antun, die ich jemals finden durfte:

In the Second Scroll of Wen the Eternally Surprised a story is written concerning one day when the apprentice Clodpool, in a rebellious mood, approached Wen and spake thusly:
“Master, what is the difference between a humanistic, monastic system of belief in which wisdom is sought by means of an apparently nonsensical system of questions and answers, and a lot of mystic gibberish made up on the spur of the moment?”
Wen considered this for some time, and at last said: “A fish!”
And Clodpool went away, satisfied.

Diese klugen Worte finden sich in einem meiner Lieblingsbücher: “Thief of Time” von Terry Pratchett, zu deutsch “Der Zeitdieb”. Ja, es nimmt den Buddhismus vielleicht irgendwie auf die Schippe. Vielleicht auch nicht. Deshalb sollte es jeder, zumindest aber jeder Buddhist mal gelesen haben. Denn in diesem Buch lernt man, wie wichtig die Regel No. 1 ist…

Rule One: Never act incautiously around small, wrinkly, bald, smiling men.

Seitdem folge ich so gut ich kann dem Weg von Lu-Tze, der wiederum dem Weg von Mrs Cosmopolite folgt. Der weiseste Koan dieses Weges lautet: “Darum.”


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