Coyotin auf Raubzug

Was räubert sie denn? Na, einen Stock natürlich! Heimlich und unerschrocken einem wilden Seewolf abgejagt und von einer Wortteufelin weggeschnappt, nachdem auch sie ihn angekaut hatte.

Worum geht es?

Die Coyotin erstellt ein Albumcover, inklusive nicht existenter Band und fiktivem Titel.

Wie geht es?

Die Coyotin nimmt als Bandname die Überschrift des ersten Zufallsartikels der englischen Wikipedia.

Dann nimmt sie die letzten vier Wörter des letzten Zufallszitates auf der Quatation Page, schon hat sie den Albumtitel.

Und als Cover nimmt sie das dritte Bild der ‘interessanten’ Bilder bei flickr.

Auflagen sind, dass die Coyotin nicht schummeln darf… schade… ein bisschen Bildbearbeitung ist erlaubt, aber solange neu laden, bis alles passt, gilt nicht. Alles muss so genommen werden, wie es eben kommt.

Die Coyotin erstellte also dies:

mockexecution1.jpg

“Exercise Study and Love” von Mock Execution… Mann, das klingt nach Musik für die Coyotin. Fieser Industrial oder Dark Electro vielleicht… wär das schön! Und weil es so viel Spaß gemacht hat, sich die passende Musik vorzustellen – und weil eine Coyotin das Schummeln eben nicht lassen kann, gibt es gleich danach noch ein geschummeltes Cover! Hier wurde an den Wörtern rumgepfuscht, das Bild allein blieb unverändert.

ravens1.jpg

Ist das nicht abgrundtief schön? So ein Album hätte die Coyotin gerne. Möchte ihr jemand die passende musikalisch-elektronische Ausstattung schenken? Dann könnte sie die zugehörige Musik selbst erstellen…

Jetzt muss die Coyotin erstmal passende Musik raussuchen und auflegen! Und natürlich wirft sie diesen fast wie neuen Stock weiter an alle Leute, die hier lesen und damit etwas anfangen können, vor allem an doodlez, aber jeder, der Spaß an zufallsgeneriertem Sinn hat, möge sich bedienen und teilhaben. Die Coyotin erklärt in ihrer Funktion als Hohepriesterin der Planet Pluto Kabale das Cover-Basteln zu einem neuen diskordianischen Sport!

9 Responses to Coyotin auf Raubzug

  1. Pingback: Catch it! « Uisce Beatha

  2. Das ist wirklich das erste Stöckchen der Geschichte, das sich die Leute gleich reihenweise selber klauen :)

    Schön geworden. Wäre ich nicht qua Zwangstaufe sowieso verpflichtet, vor Eris zu knien, finge sie jetzt von selber an, mich zu beeindrucken ;)

  3. Ist halt mal was Kreatives, das einen selbst immer neu überrascht. Und da Unsere Herrin Eris eben das Chaos in der Ordnung ist…
    [Hier bitte zutiefst berührenden, philosophisch-spirituellen Text einfügen, den ich gerade zu faul bin, zu schreiben.]
    Und wir wissen ja, die Zwangstaufe ist eine tolle Sache, oft besser, als sich von wildgewordenen Leuten abschlachten zu lassen. Wir lesen gerade die mittelalterliche walisische Übersetzung von “Sir Boues of Hamtoun” – was wird da getauft und gemetzelt! Sowas wird schnell Vorbild!

  4. Pingback: Dennis Schwalb Online : Wesco, Missouri

  5. Das Cover des ersten sieht aber gar nicht nach Industrial aus… eher nach Indie-Pop. :-) Das zweite ist wirklich Coyotinnen-Musik.

    Meins ist auch sehr Dennis geworden, finde ich.

  6. Ui, das hab ich auch schon gefunden, dass die unverhofften Impressionen dieser Bastelei was Diskordianisches haben. ;)

    So gesehn könnte die Schummelproduktion glatt nochmal ein Stöckchen zum Stöckchen wert sein. Wie sacht wordpress immer so schön zur Begrüßung?: Express yourself! :)

    Grüße von der Hex’

  7. Mit dem Dennis hast du voll und ganz recht.

    Aber ich sage dir, Mock Execution ist eine ganz tolle Dark Electro-Kapelle, die auf subtile Art und Weise düstere Noise- und Ambient-Elemente mit Elektro, Ethereal und teilweise sogar Synthie-Pop verbindet! Die teils harten, teils sphärischen Klänge wurden mit so widersprüchlichen Künstlern wie Lisa Gerrard und Diary of Dreams verglichen. Das ist meine Musik! :-D
    Ravens of Dispersion hingegen haben einen ganz anderen, aber sehr schwer festzulegenden Stil. Auch hier finden sich scheinbar gegensätzliche Elemente aus der elektronischen Musik, Dark Wave, Gothic Metal, sowie Ethereal Wave und multiethnischen Stilen, wie man sie zuletzt bei Dead Can Dance finden konnte. Die Texte beschäftigen sich grundsätzlich mit mystisch-religiösen Bezügen, so finden sich zum Beispiel haufenweise Anspielungen auf die christliche und hermetische Kabbala-Tradition, Alchimie, mittelalterliche und moderne Gnostik und noch viel mehr.

    So, ist das nicht geil?!?

  8. @hochhaushex: Hallo Hex! Es ist mir eine Freude, dich hier zu lesen. Der Wolf erwähnte schon an anderer Stelle, dass du den Diskordianismus in der Sache erkannt hast, was mich natürlich umso mehr freut. Ich habe das auch schon begeistert bei dir begutachtet. :-D
    Das mit dem zusätzlichen Stöckchen ist eine tolle Idee, das sollte gemeinschaftlich von uns propagiert werden. Da kann sich mal jeder die Band erschaffen, die er schon immer gerne gehört hätte oder in der er gerne wäre.

  9. Pingback: Albumcover « Kaf-feh-trin-ken

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