Verzeihung, verehrte Kommentatoren, liebe Leser! Ich war kurz geistesabwesend.
Ja, tatsächlich. Ich war kurz geistesabwesend – und plötzlich, als ich wieder aufsah, waren mehrere Tage vergangen. Ich hab das manchmal. Dabei sind aber wie durch Zauberhand mehrere interessante Statusupdates bei twitter entstanden, ich war also nicht völlig tatenlos.
Beispielsweise ist mit eine Blattlaus ins Auge geflogen, das daraufhin später begann, zu tränen und andere seltsame Sekrete von sich zu geben, bis ich mit Hilfe einer Zwiebel und eines Beutels Kamillentee die inzwische verstorbene Blattlaus entfernen konnte. Soviel zum Thema ‘Zurück zur Natur’, nicht wahr.
Ich habe etwa fünf Maschinen Wäsche gewaschen, die jetzt im Wohnzimmer rumsteht und vielleicht irgendwann von irgendwem gebügelt und zusammengelegt werden wird. Ich weiß allerding noch nicht, wer das tun sollte. Vielleicht Jesus? Hmmm, vielleicht kommen die Zeugen Jehovas am Wochenende doch nochmal vorbei…
Darüber hinaus bin ich offenbar einfach zu doof, um eine Magisterarbeit zu schreiben. Wirklich. Wenn ich nur wüsste, was ich tun soll und ich welcher Reihenfolge – aber ich bin sogar zu doof, eine To-Do-Liste zu schreiben. Ich hab’s versucht, ehrlich! Und jetzt sitze ich doch wieder vorm Internetz und weiß nicht, was ich tun soll.
Noch ein kurzes Update: Am 30.7. findet dann tatsächlich die nächste Operation statt, eine Re-Konisation also, wieder das ganze Programm mit vier Tagen Krankenhaus und lange krankgeschrieben. Die Meinung meiner Ärztin zu der Sache war sehr eindeutig und kam ohne zu zögern, da muss ich jetzt nicht durch die Gegend tingeln und mir andere Meinung anhören, bis ich vielleicht mal eine finde, die mir besser gefällt. Das Krankenhaus verdient also ein bisschen Geld, ich fühle mich nicht mehr ganz so sehr wie eine tickende Zeitbombe, eine klassische Win-Win-Situation.
Ich möchte mich also bei allen Kommentatoren entschuldigen, dass ich mit dem Antworten nicht so hinterher war, und mich herzlich für eure Anteilnahme an allgemeiner Internet-Doofheit (wolf), twitter-Doofheit (schnien) und scheißdoofer Studentendoofheit (leonora, Dennis, madita) bedanken. Zu den Studenten muss ich auch gleich wieder, ist ja die Woche vor den Klausuren – OHMEINGOTTOHMEINGOTTKOMMTDASDRAN ISTDASRLEVANTMUSSICHDIETABELLEAUSWENDIG KÖNNENUNDÜBERHAUPTHABEICHDASALLESGAR NICHTVERSTANDENUNDBINKURZSICHTIG. Das ist die Zusammenfassung dessen, was mich heute vermutlich erwartet – vier Stunden lang, da ich in meiner grenzenlosen Güte angeboten habe, einen kleinen Ersatz für die durch Krankenhaus ausgefallenen Stunden zu leisten. Ich freu mich schon so. Vor allem auf Karl.
Ist euch schon mein absolute krassomater Sloganizer-Slogan auf der Startseite aufgefallen? Ich saß gestern stundenlang davor. Kleine Freuden und so. Man kann mich vermutlich auch mit Glasperlen oder einen klimpernden Schlüsselbund beeindrucken.
About this entry
You’re currently reading “Verzeihung, verehrte Kommentatoren, liebe Leser! Ich war kurz geistesabwesend.,” an entry on …orestias – tales from the mountains…
- Published:
- Mittwoch, 8. Juli 2009 / 12:36
- Category:
- Was ich manchmal tue: Leben
- Tags:
- Blattläuse, Leben, Studium, Tutorium

3 Comments
Jump to comment form | comments rss [?] | trackback uri [?]