De Herbstwind hält die Segel straff…

Update zu Let no joyful voice be heard! Let no man look up at the sky with hope!

Totale Lebenskrise, wie immer berechenbar dann, wenn’s kalt wird. Diesmal umso schlimmer. Frierend und trüb bewegen wir uns durch das graue Licht des Tages und sitzen nachts allein auf winzigen Lichtinseln ohne dass es irgendwo wirklich die Antworten gäbe die wir uns gegenseitig von Ferne vorgaukeln. Aber keine Sorge, ich fühle mich ja durchaus Zuhause in tränennasser Verzweiflung und kalter Melancholie. Sollten irgendein unbestimmter innerer Schmerz und unbegründbare Einsamkeit zu den für großartige Schriftsteller notwendigen Defekten zählen, dann kann ich mich immerhin darauf ausruhen, dass ich diese Qualifikation besitze.


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