Über die Autorin Oder: Phrixus Schreibt

Die Autorin dieser Seiten schreibt dies alles nur um des Schreibens willen und offensichtlich schreibt sie in der dritten Person über sich selbst (vielleicht hat sie eine Macke). Sie verfasst keine Romane oder hat sonst etwas Brauchbares in ihrem jungen Leben vollbracht, würde aber gerne, und möglicherweise ist dies alles ein Anfang.

Sie ist inzwischen Mitte Zwanzig, was sich aber in den nächsten Jahren wieder ändern wird, und studiert an der Philipps-Universität Marburg englische und allgemeine Sprachwissenschaft und Keltologie. Sie schaut wider besseres Wissen nachts Horrorfilme. Sie lernt immer erst viel zu spät für Klausuren und ist mit einem umgekehrten Biorhythmus gestraft, der sie unpraktischerweise nachtaktiv sein lässt. Sie verbringt ihre Zeit mit Fernsehen (viel zu oft, viel zu unnötig), Lesen (viel zu selten und schmerzlich vermisst) und – ganz besonders viel und gern – Roleplaying Games.

Ihre tiefe Leidenschaft gilt der Erforschung und dem exzessiven Spiel ihrer Lieblingssysteme Shadowrun, Vampire: The Masquerade, Dark Ages: Vampire, Dungeons & Dragons (Forgotten Realms) sowie Call of Cthulhu.

Wider Erwarten hat sie einen Freund, den sie sehr liebt und mit dem sie sogar die Herausforderung einer gemeinsamen Wohnung eingegangen ist. Sie hört fremdartige Musik, behauptet, dass Schwarz die schönste Farbe überhaupt sei, trägt gelegentlich Stahlkappenstiefel und ist Goth und Buddhistin aus Überzeugung.

Sie möchte Geschichten erzählen.

In ihrer Freizeit schläft sie. Durchschnittlich fünf Stunden pro Nacht (bzw. Morgen). Nein, das reicht nicht.

Wie Tinkerbell bleibt sie gelegentlich mit ihrem Hintern in Schlüssellöchern stecken und regt sich viel mehr über andere Leute auf, als gut für sie ist. Über die eigene Erleuchtung macht sie sich meistens nicht so viele Gedanken, hat aber eine diskordische Kabale gegründet. Heil Eris.

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Egoload - Verträumter Idealist

Mein Egocode: vi-de35-f8

Das ist natürlich nur einer von vielen Persönlichkeitstests im Internet. Laut diesem ist Phrixus eine „verträumte Idealistin“. Das mag sie ganz gerne, fordert den Leser deshalb auf, die obigen Links mal genauer in Augenschein zu nehmen. Bei einem anderen Test kam andererseits heraus, das Phrixus in ihrer Persönlichkeit am ehesten Adolf Hitler ähnelt. Das ist jetzt nicht so schön, wir lernen aber daraus, dass man sich am Ende sowieso eine eigene Meinung bilden muss.

Und warum dieser dumme Name?

Phrixus… Phrixuscoyote, sogar. Wie es dazu kam ist schnell erklärt: Alle guten Namen bei wordpress waren schon weg. Sogar Phrixus oder Coyote. Also hat die Autorin die beiden Wörter schlicht zusammengeschmissen.

Phrixus an sich ist ein Mann aus der griechischen Mythologie, der Name bedeutet soviel wie „aufregend, Schauder hervorrufend“. Ohne jetzt großartig über das goldene Vlies und andere Späße reden zu wollen: Der Autorin gefällt der Klang, deshalb heißt sie hier so, basta.

Was hat es nun mit Coyote auf sich? Nun, die Phrixuscoyotin (auf diese Namensform kam Wolf und die Autorin findet sie verdammt angemessen) kann sich selbst von einer gewissen Zuneigung zur mythologischen Erscheinung des Kojoten, wie man sie in den Überlieferungen der nordamerikanischen Ureinwohner findet, nicht freisprechen. Coyote ist ein Trickster, ein Schelm, ein Streichespieler, aber auch Weltenerschaffer, Schöpfer, Vergewaltiger, gütiger Ratgeber, weiser Mann, fieser Gegner, Tollpatsch und Pfannkuchenbäcker. Er ist vielleicht vergleichbar mit Loki in der germanischen Mythologie. Er muss für Fabeln und Legenden herhalten, die erklären, warum etwas ist wie es ist, er ist das schlechte Beispiel, an dem man zeigt, was gesellschaftlich erlaubt ist und was nicht. Er begeht Verbechen und muss Rache spüren, wird in hunderten Geschichten zur Rechenschaft gezogen, totgeschlagen oder kommt sonstwie um. In der nächsten Geschichte ist er wieder da und ist schon immer da gewesen. Old Man Coyote ist niemals wirklich greifbar, er ist immer umweht von einem Geheimnis, lacht über einen Witz, den nur er versteht. Die Autorin war leider niemals schamanisch-neuheidnisch genug angehaucht, um ein eigenes Krafttier finden zu wollen, aber sie trägt sich mit der Hoffnung, dass wenn, es vielleicht Coyote wäre, damit könnte sie leben. So viel dazu.

Eine kleine, vielleicht repräsentative Auswahl an Titeln, die Phrixus sehr gerne hört, in keiner bestimmten Reihenfolge:

  • Lips Like Morphine – Kill Hannah
  • Swamped – Lacuna Coil
  • Towards the Tower – Lisa Gerrard
  • Killers – Diary of Dreams
  • Blutrausch zum Feierabend- KiEw
  • Achtung [W: Remix 4 Der Blutharsch] – :wumpscut:
  • Geschäftsfrau – Zentriert Ins Antlitz
  • Teardrop – Massive Attack
  • Are You The Rabbit? – Marilyn Manson
  • ma/i/nomai - This Morn’ Omina
  • To Be Alive – Mesh
  • The Well – Omnia
  • Rabenballade – Des Teufels Lockvögel
  • Rosmarin – Faun
  • Die Klage - Corvus Corax
  • Die Zärtlichkeit der Verdammten – Samsas Traum
  • Before I’m Dead – Kidneythieves
  • Cold – Static-X
  • American Dreaming – Jarboe
  • Out Of Sight – Hooverphonic
  • The Song that Didn’t Rhyme – Alice Cooper
  • Flüchtig – Die Fantastischen Vier
  • Gebet an den Planet – Thomas D.
  • Gay Wedding – Bondage Fairies
  • In Power We Entrust The Love Advocated – The Gathering
  • La Froidor (Version Noire) – Qntal
  • Scarborough Fayre – Mediæval Babes
  • Belfast Child – Simple Minds
  • Cinnamon Girl – Type O Negative
  • Sternenschiff – Unheilig
  • Blut ist in der Waschmuschel (Acid Loverboy Remix) – Samsas Traum
  • To Victory – Tyler Bates [300 Soundtrack]
  • Meeting Laura – Tom Tykwer [Perfume Soundtrack]
  • Salvete Virgines - Graham Preskett [The Da Vinci Code Soundtrack
  • Al Jorn Triana – Estampie
  • Host of the Seraphim – Dead Can Dance
  • Red Queen – Funker Voigt
  • Embrace – Carfax Abbey



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