Die Wanderhuren-Saga

Dies sind einige Vorschläge zu weiteren Filmen über die Wanderhure mit Alexandra Neldel, der neuen Veronica Ferres, erarbeitet mit Frau Okoppott und dem Phrixusmann während unsere Babys fröhlich in allen Regenbogenfarben auf den Boden kotzten.

Krieg der Wanderhuren

Die Wanderhure schlägt zurück

Die Rückkehr der Wanderhure

Und dazu die Prequels:

Eine dunkle Wanderhure

Die Wanderhuren-Kriege

Die Rache der Wanderhuren

Des Weiteren:

Der Herr der Wanderhuren – Die Gefährten der Wanderhure

Der Herr der Wanderhuren – Die zwei Wanderhuren

Der Herr der Wanderhuren – Die Rückkehr der Wanderhure

Und natürlich das Prequel:

Die kleine Wanderhure

(Mit dem schönen Intro: “In einem Loch im Boden, da lebte eine Wanderhure…”)

Noch mehr:

Jäger der verlorenen Wanderhure

Der Tempel der Wanderhure

Die letzte Wanderhure

Oder auch:

Die Wanderhure – Der Film

Der Zorn der Wanderhure

Auf der Suche nach der Wanderhure

Jetzt wird’s etwas abstruser:

Zurück in die Wanderhure (?)

Am Rande der Wanderhure (??)

Die unentdeckte Wanderhure (??)

Aber dann gibt es die Chance auf einen Film mit Alexandra Neldel UND Veronica Ferres in den Hauptrollen:

Wanderhuren – Treffen der Generationen

Und es hört nicht auf, jetzt kommen Einzeltitel:

101 Wanderhuren

Meine Wanderhure, ihr Vater und ich

Im Dutzend billiger (hähähä!)

Wanderhure aus Leidenschaft

Interview mit einer Wanderhure

Die Wanderhure – Aufstieg des Bösen

Wanderhuren der Karibik

Wanderhuren am Rande des Nervenzusammenbruchs

Coffee and Wanderhuren

Die fabelhafte Welt der Wanderhure

Meine dicke fette griechische Wanderhure

Wanderhure zum Frühstück

Zwei glorreiche Wanderhuren

Passwort: Wanderhure

Und einige Reality-Serien, die Pro7/Sat1 bestimmt gern umsetzen:

Germany’s Next Wanderhure

The Wanderhure of Germany

Ich bin eine Wanderhure, holt mich hier heraus!

So – das sollte doch eigentlich genug Material für das nächste Jahr sein, Alexandra Neldel dreht das bestimmt auch gern in ein paar Wochen runter. Nichts zu danken!

Einem Nackten in die Tasche greifen

Ich möchte mich kurz von der Obsession verabschieden, hier nur unheimlich intelligente Texte mit relevantem Inhalt zu veröffentlichen. Deshalb erzähle ich folgendes:

Ich habe neulich das allererste Mal geträumt, ich sei nackt in der Öffentlichkeit unterwegs. Angeblich träumen das ja viele, und Schock und Scham der plötzlichen Erkenntnis, dass man nichts anhat, machen das ganze zum Alptraum. Nicht so bei mir, bzw. war das nicht der Anlass, das ganze einen Alptraum zu nennen.

Ich bin also in einer Art Mensa unterwegs, irgendein helles, öffentliches Gebäude jedenfalls, voller Menschen und auch mit Kiosk und Cafeteria. Mit einem Mal realisiere ich, dass ich nur ein knappes Shirt trage und sonst – richtig, nichts. Das geht natürlich so nicht, deshalb gehe ich schnurstracks zum Kiosk und nehme eine Unterhose aus dem Regal direkt vor der Kasse, in der passenden Größe (in diesem Fall Größe 74, was absoluter Blödsinn ist, denn so sind die Größenbezeichnungen für Damenunterwäsche im Leben nicht aufgebaut!), und ziehe sie an. Doch als ich bei der dicken Verkäuferin bezahlen will, fällt mir auf, dass ich kein Geld dabei habe. Wie auch! Zurückgeben kann ich die Unterhose aber auch nicht, denn Unterwäsche, insbesondere getragene, ist ja grundsätzlich von Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen!

Meine Güte, was habe ich mich in Grund und Boden geschämt in diesem Traum. Die Deutung dieser Kuriosität überlasse ich euch – viel Spaß!

Eure Phrixus (nackt)

2011 in review

The WordPress.com stats helper monkeys prepared a 2011 annual report for this blog.

Here’s an excerpt:

The concert hall at the Syndey Opera House holds 2,700 people. This blog was viewed about 12,000 times in 2011. If it were a concert at Sydney Opera House, it would take about 4 sold-out performances for that many people to see it.

Click here to see the complete report.

Wie, das Jahr ist schon rum? Oder: Das war also 2011.

Dieses Jahr war das kürzeste meines Lebens. Und hier ist so gut wie nichts passiert, trotz diverser guter Vorsätze und eines Email-Erinnerungsdienstes (der allerdings erst letzten Monat damit begonnen hat, mir tatsächlich auch Erinnerungen zu schicken). Ich war so beschäftigt mit neuem Job, Nebenjob, Schwangersein, das letzte Mal das Leben ohne Kind verkosten und nun, seit neuestem, selbiges Kind umsorgen, dass ich zu nix gekommen bin und das Jahr nur so an mir vorbeirauschte. Ich habe euch, meine Leserschaft, sehr vernachlässigt und es würde mich ernsthaft wundern, wenn überhaupt noch jemand übrig ist, der diesen Blog aus mehr als Zufall anklickt.

Dennoch.

Mir fallen nicht einmal mehr Themen zum Schreiben ein und ich habe schon ernsthaft erwogen, dieses Ding hier zu schließen, mir ein Tagebuch zu kaufen (so ein analoges Teil aus Papier)  und mich darin über meine Unfähigkeit in allen Lebensbereichen auszuheulen. Ich schreibe das hier, weil ich natürlich auf Protestschreie hoffe. Die vermutlich nicht kommen werden, weil ich ja bereits festgestellt habe, dass das Publikum bereits aus Langeweile gegangen ist.

Dennoch.

Jahresrückblicke sind ja “in”. Und anscheinend gab es ja ein vollständiges Jahr 2011, auch wenn ich nichts davon mitbekommen habe und mich sehr häufig gerade noch bremsen konnte, wenn ich wichtige Unterlagen mit 2010 datieren wollte. Hier ist also eine Art Jahresbilanz.

Phrixus’ Jahresrückblick 2011

Respektsperson des Jahres:

Wolf. Weil er Kapitän ist. Weil er mir Bücher schickt, unter anderem eines mit Klosprüchen. Das seine eigenen, handschriftlichen Ergänzungen enthält und irgendwann bestimmt superviel wert ist. Und weil er mich noch nicht dafür hat kielholen lassen, dass ich enorm im Verzug mit zwei angekündigten Texten bin (für das hochwertigste aller Literaturblogs (mit Bikinimädchen), Moby-Dick™).

Schockmoment des Jahres:

Ceptor wollte wegziehen. Tut er jetzt aber doch nicht, und unser Roman kann weiter wachsen.

Anstrengung des Jahres:

Elterngeldantrag. 70 Seiten. Kein Scherz. Ergebnis ausstehend.

Entdeckung des Jahres:

AstroTV hat auch eine Homeshopping-Sendung. Und auch einen Online-Shop, wo man genau nachlesen kann, welches Produkt gegen eine verbeulte Aura hilft. Manches braucht aber auch einfach keinen genauen Verwendungszweck, es ist schließlich aus Atlantis. Oder aus Kunstharz, das zumindest mal jemand angeguckt hat, der einen kennt, der an Atlantis glaubt oder das zumindest behauptet.

Zitat des Jahres:

“Erst wenn das letzte Ziel erreicht und das letzte Problem gelöst ist, werdet ihr feststellen, dass Glück einen nirgendwohin bringt.” von @schriftsteller

Wissen des Jahres:

Malediktologie ist ein Zweig der Linguistik, und die hab ich studiert, ihr Penisköppe!

Dorfmoment des Jahres:

Plötzlich füllt sich der kleine Bio-Hofladen mit unerwartet viel Kundschaft. “Flashmob heißt mer das,” sagt der Bauer.

Tiefpunkt des Jahres:

“Der große Frischhaltedosen-Test” auf RTL.

Fund des Jahres:

Das Laminiergerät (auch “Der Laminator” genannt). Wir haben jetzt eine ganze Menge laminierte Pläne und Listen in der Wohnung hängen…

Kulinarisches Erlebnis des Jahres:

Schokoriegel mit dem Namen “Schweinchenschokolade”, Füllung in den Geschmacksrichtungen “kaugummi” und “blau”. Ich war der Synästhesie nie so nah!

Hausfrauentip des Jahres:

Wassermelonensorbet nur dann machen, wenn man a) sowieso waschen, b) sowieso putzen und c) sowieso renovieren wollte.

Kompliment des Jahres:

“Ich liebe alles an dir. Sogar die Haare in deiner Kimme.” (Ich verrate nicht, von wem und an wen.)

Pornofilmtitel des Jahres:

“Der Teufel trägt Titten” – hab ich selbst entdeckt und stand eine Minute lachend vorm Regal, vertrieb dadurch einen Herrn, der sich dort wohl lieber in Ruhe umgeschaut hätte.

Familienmoment des Jahres:

Will Mutter zum Muttertag anrufen, wie das eine liebe Tochter zu tun pflegt. Es stellt sich heraus, sie ist nach Frankreich gefahren und hat vergessen, Bescheid zu sagen. Wusste nicht, ob nun ich beleidigt sein soll, war andererseits aber sehr amüsiert.

Religiöser Moment des Jahres:

An Ostern erschien mir Jesus und sagte: “Lege ab dein Gruftigewand, ich will dich zu einem Grufti von Menschen machen.” Ich denke seitdem darüber nach.

Ich möchte schließen mit einer Produktbeschreibung aus dem AstroTV-Shop, die ceptor und ich uns in unseren skurrilsten Momenten nicht besser hätten ausdenken können:

Ungefähr 1860 entdeckte ein berühmter Ägyptologe im Tal der Könige einen Ring aus Assuan-Sandstein. Vor Tausenden von Jahren, war dieser Ring “Der Schützer” von den Atlantern angefertigt worden. Der Ring “Der Schützer” ist ein Mysterium unerklärlicher Kraft. Der Ring für Herren “Der Schützer” ist versehen mit einer Abfolge von rätselhaften geometrischen Zeichen, die in einer beabsichtigen Anordnung eingraviert worden waren.

Wir liefern Ihnen dieses Schmuckstück in einer formschönen Schatulle.

Eine beabsichtige Anordnung – schöner könnte man auch das Jahr 2011 kaum beschreiben. Denken wir mal gemeinsam darüber nach.

In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr 2012 (habe tatsächlich zuerst wieder 2010 geschrieben), kommt gut rein, alles weitere wird sich finden.

Hava nagila,
eure Phrixus

Warum mein Leben ein Sketch mit John Cleese in der Hauptrolle ist.

Ich bin fassungslos genug, um einen Blogeintrag draus zu machen, statt bei facebook weiter Selbstgespräche in der Kommentarfunktion zu führen.

Ist ja nicht so, dass das Leben unbedingt einfacher wäre mit einem auslaufenden Arbeitsvertrag, der von der Uni verlängert werden müsste – aber warum vor endgültigem Ablaufdatum damit befassen? Ich kann ja schon froh und dankbar sein, dass ich mehr oder weniger widerspruchslos Mutterschaftsgeld von dem Verein bekomme.

Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr, zieht plötzlich unangekündigt der Kredithai-Verein dein Kreditinstitut das Bankdarlehen nach §18 BAföG ein, das sich auf mehr Hunderter beläuft, als dein Konto jemals auf einmal gesehen hat. Das Konto ist also in den Miesen wie noch nie, und ich müsste ca. drei Monate arbeiten, um überhaupt die Miete von diesem Monat bezahlen zu können – Mahn- und Säumnisgebühren wegen Rechnungen, die ich nun nicht rechtzeitig zahlen kann, stehen bevor.

Und nun kommt der größte Spaß, den das Kreditinstitut meiner Ansicht nach absichtlich so eingerichtet hat um Kunden in den Suizid zu treiben und sich an ihren gequälten Seelen zu laben:

Vor zwei Jahren habe ich in der Tat ein Schreiben erhalten, das besagt, dass mein Darlehen in zwei Jahren von jenem Zeitpunkt an vollständig und ohne weitere Ankündigung von meinem Konto eingezogen werden wird. Es sei denn natürlich, ich teile rechtzeitig mit, dass ich immer noch kein Geld habe. Ganz deutlich: Ich muss nicht etwa nur mitteilen, wenn sich meine finanziellen Verhältnisse ändern (was ich innerhalb dieses Zeitraums getan habe), ich muss auch mitteilen, wenn sie sich NICHT ändern. Sonst werde ich ohne Vorwarnung quasi gepfändet. Tja, das hätte ich damals besser in meinen Kalender für ÜBERNÄCHSTES JAHR eingetragen! Sorry, mein Fehler!

Wenn das verehrte Publikum Schwierigkeiten hat, sich meine Situation vorzustellen – so sieht mein Leben aus meiner Sicht aus:

Danke und Gute Nacht.

O., der suizidale Hamster

Wer im Studio nach ihr fragt, bekommt als erstes gesagt, dass sie jetzt einen Hamster hat – zumindest erzählte mir das meine Lieblingstätowiererin und gute Freundin neulich beim Kaffee.

Einen Hamster also? Ja, einen erheblich selbstmordgefährdeten Hamster. Osama heißt er, Osama bin Hamster. Warum er diesen Namen trägt, weiß ich nicht, schließlich hatte der berüchtigte Quasi-Namensvetter Osamas trotz großer Reden ja nie Anstalten gemacht, sich mal selbst zu den 72 Jungfrauen zu sprengen. Ich kam auch nicht zum nachfragen, denn es entspann sich folgender Dialog, darüber, dass sich Osama gern aus großen Höhen stürzt:

“Ein Fall aus 18 Zentimetern Höhe kann die schon umbringen. Das wussten wir am Anfang gar nicht, da hat ist er immer vom Sofa gesprungen und wir haben gedacht, naja, er wird’s schon wissen. Bis wir dann herausfanden, dass Hamster Wüstenbewohner sind.”

“Ja, da gibt’s nicht so viele Sofas… aber Hauptsache, es hat ihm nicht geschadet auf lange Sicht.”

“Naja, er ist eine Weile rückwärts gelaufen…”

Weiß jemand, ob Osama vielleicht doch einen Hirnschaden davongetragen hat? Oder machen Hamster das so – vielleicht aus dramaturgischen Gründen?

Hochachtungsvoll, eure Phrixus

cat
see more Lolcats and funny pictures, and check out our Socially Awkward Penguin lolz!

Pregnant Women Are Smug, oder: Schwanger und trotzdem zurechnungsfähig. Geht das?

Und dann stellte sich mir doch die Frage: Worüber soll ich denn jetzt noch schreiben? Mein Schicksal ist ja quasi besiegelt. Und das Leben besteht ja gefühlt auch aus nichts anderem mehr. Also, natürlich schon, aber wenn ich nach einem Thema für einen Artikel suche, ruft diese Stimme in meinem Hinterkopf: “Schwanger! Schwanger! Alle rechnen doch nur damit, dass du bemüht über andere Sachen schreibst und dann am Ende doch ein Mamablog draus wird!”

Und, Leute, es ist auch schwierig. Ich darf nicht arbeiten und schiebe plötzlich 24-7 einen dicken Bauch vor mir her, mein Leben besteht aus Arztbesuchen, Hebammenbesuchen, Untersuchungen in der Klinik und netten Leuten, die fast schon hysterisch fragen “Und?! Wisst ihr schon was es wird?!?!” Und anderen Schwangeren, mit denen man über Schwangerenkram redet und jungen Müttern, die mit glänzenden Augen erzählen, “wie SCHÖN es ist” und “wie SCHÖN die Schwangerschaft” war und erfahrenen Müttern, die resigniert sagen, “Genieß die Zeit, die du noch hast” oder “Jaja, die letzten Wochen sind die schlimmsten”. Und den ganzen Wehwehchen, die den normalen Alltagsablauf enorm stören und hilfreichen Freunden, die dann sagen, “Na, du hast es ja so gewollt!” und sich unheimlich witzig dabei vorkommen.

Es ist zeitweise total zum Kotzen. Auf einmal wird man vor existentielle Fragen gestellt, zum Beispiel “Stubenwagen oder gleich Kinderbett?” oder “Nestchen ins Bett oder nicht?” oder “Milch abpumpen oder ausschließlch direkt stillen?” – und diese Fragen werden in Muttiforen mit irritierendem religiösem Eifer diskutiert und man ist nach spätestens zwei Minuten Lesen überzeugt, dass das verdammte Kind STIRBT, wenn man keinen Heizstrahler über den Wickeltisch montiert. So Nebensächlichkeiten wie Feminismus und Gleichberechtigung in einer Beziehung trotz Kind werden meist großräumig umfahren. Ich hasse werdende Mütter.

Dazu ein Lied:


Pregnant Women Are Smug by Garfunkel and Oates.

So, und bevor ich mich auch noch in Rage rede über alles, was Schwangerschaft noch bedeutet, über Vorwehen und Rückenschmerzen und die Pharmaindustrie und die finanzielle Seite – kaufe ich mir etwas zu essen (selbstverständlich bio und ultragesund und ballaststoffreich… nein, im Ernst: Pizza) oder spare ich mein Geld für einen dreimal verfluchten geruchsdichten Windeleimer – jajaja, Schwangersein ist natürlich toll und ich freu mich total und es ist tatsächlich auch schön und so weiter, aber das sind die Sachen, die ihr überall lesen könnt und die ja eigentlich kein Mensch mehr hören kann. Und immer diese schockierten Reaktionen, wenn man mal ansatzweise äußert, dass nicht alles eitel Sonnenschein… und dann immer mein eigener Vorwurf an mich, dass ich ja auf hohem Niveau klage und es anderen viel schlechter geht. Was ich eigentlich sagen will ist einfach nur: Es ist verdammt schwer, in der Schwangerschaft nicht auch mal übers Schwangersein zu schreiben. Hoffentlich hab ich das damit jetzt aus dem Kopf. Zumindest erstmal. Denn die Abgründe hören ja nicht auf:  Auf irgendeiner dieser ganzen Muttiseiten, ich glaube Eltern.de oder so, gibt es eine Galerie mit Babykacke. Nicht als Scherz oder Abschreckung, sondern ganz im Ernst, vielleicht als Hilfestellung für junge Eltern, falls man sich mal nicht sicher ist, wie die Kacke aussehen sollte, und mit einem TOTAL SÜßEN lächelnden Baby am Schluss. What. The. Fuck.

Wer zu dem Thema gerne weiteres lesen möchte, allerdings nicht auf elterlichem “Ist das nicht toll?!”- Babykackegalerie-Niveau, sondern eher auf normalem, menschlichem “What The Fuck?!”-Niveau, dem seien die folgenden (englischsprachigen) Artikel auf cracked.com empfohlen:

7 Terrifying Things They Don’t Tell You About Pregnancy

6 Terrifying Things They Don’t Tell You About Childbirth

The 5 Most Horrible Things Nobody Tells You About Babies

Für alle Schwangeren: Alphamom’s Pregnancy Calendar. Der einzige Schwangerschaftskalender, der die geistige Gesundheit aufrecht erhält.

Und wer zu einem ganz anderen Thema von mir lesen will, dem sei Moby-Dick™ empfohlen, denn dort mische ich gelegentlich in der Mannschaft mit: All the subtle demonisms of life and thought.

Allegorien im Halbschlaf, neu befüllbares Hirn, keine Titten und kleines Update

Update zu Kurze Mitteilung in eigener Sache.

Verehrtes Publikum!

Ich muss gestehen, ich habe nun monatelang nichts geschrieben. Gar nichts. Nirgendwo. Mein Hirn fühlt sich an wie einmal ausgepresst und dann mit unbrauchbarem Kram neu befüllt und dann wieder ausgeleert.  Keine Ahnung, wo das hinführen wird. Aber heute morgen überkam es mich nach langer Zeit wieder. Selbstverständlich habe ich auch da nichts geschrieben, aus einer Mischung von Faulheit und genereller Prokrastination heraus, dann hatte ich erstmal schlechte Laune, weil ich das Essen versalzen habe, dann habe ich eine weitere Weile einfach rumgesessen und Zeug gemacht. Aber jetzt!

Die letzten Monate hatte ich immer mal wieder kleine Ansätze von Themen, über die ich gern geschrieben hätte, aber dann erschien es mir irgendwie unpassend, einfach so mittendrin einzusteigen, ohne zumindest einen kleinen Überleitungsartikel geschrieben zu haben. Für den hatte ich vor einer Weile nach einer schlaflosen Nacht sogar einige Stichpunkte notiert, die ich auch getreulich aufbewahrte und jetzt vorliegen habe:

  1. Kafka
  2. Alle [unleserlich]
  3. Käferallegorie führt zu nix
  4. Selbstironische tweets
  5. Rülpser + Depression
  6. Keine Blogleser seit keine Titten
  7. Geht auch nicht, pathetisch
  8. 3 Milliarden Leser
  9. Fehlende Überleitung
  10. Schwanger
  11. Lösung: Mamablog

Ich habe beim besten Willen KEINE Ahnung, was ich mir selbst damit mitteilen wollte. Ich erinnere mich dunkel, dass ich damals, im Halbschlaf, der Überzeugung war, einen brillanten Artikel im Kopf vorformuliert zu haben – inzwischen bezweifle ich das leicht und bin ganz dankbar, dass ich nicht auf die Idee kam, mich in dem geistigen Zustand etwa an mein Netbook zu setzen und das ganze tatsächlich niederzuschreiben. Einen möglichen Text, der aus obigen Stichpunkten  entstehen könnte, möge sich ein jeder selbst zusammenreimen, das macht sicher Spaß und man kann es vielleicht sogar als Partyspiel durchsetzen.

Zu den letzten beiden Punkten kann ich jedoch aufklären, dass ich erstens tatsächlich schwanger bin (nicht völlig komplikationslos, deshalb waren die letzten Monate nicht ganz einfach und ich hatte anders im Kopf als zu schreiben) und dass ich ich zweitens “Lösung: Mamablog”  mit ziemlicher Sicherheit ironisch meinte und eher nicht darauf hinauswollte, zukünftig nur noch Windelcontent zu bloggen. Also keine Panik.

Wir werden sehen, was die Zukunft so bringt (ja, irgendwie ist jetzt alles anders), aber mir wurde versichert, es würde immer besser werden. Die Schreibblockade erkläre ich hiermit schonmal für gelöst, also könnt ihr euch in jedem Fall auf Phrixus’ Neue Abenteuer freuen.

In diesem Sinne,

eure Phrixus (2.0)


Die würde ich jetzt gern essen, auch wenn sie verdächtig aussehen wie Katy Perrys Brüste.

Kurze Mitteilung in eigener Sache

Verehrte Leser,

aufgrund persönlicher Umstände und Ereignisse in meinem Privatleben (also meinem echten Leben außerhalb des Internets, das gibt es wirklich) kann ich momentan leider nicht genug Zeit und Energie aufbringen, mich so sehr um dieses Blog zu kümmern, wie es und ihr das verdient hättet. Ich hege allerdings keineswegs die Absicht, …orestias – tales from the mountains… einschlafen zu lassen und werde hoffentlich in Kürze wieder so weit auf der Höhe sein, dass ich hier wieder ordentlich Sinn und Unsinn schaffen kann.

Hochachtungsvoll,

eure Phrixus

Nothing is ever quite true.